PROGRAMM - HERBST 2021

Beginnzeiten aller Filme (wenn nicht anders angegeben): 20:00 Uhr

Ein bisschen bleiben wir noch

Do. 3. September
Regie: Arash T. Riahi
AT 2020
102 Min. DF
In Zusammenarbeit mit der Waldviertel Akademie
Die tschetschenischen Flüchtlingskinder Oskar und Lilli leben seit sechs Jahren mit ihrer Mutter in Österreich. Als sie abgeschoben werden sollen, unternimmt die Mutter einen Suizidversuch. Dieser führt zwar zu einem Aufschub, jedoch auch zur Trennung der Geschwister. Dennoch geben sie die Hoffnung nicht auf und setzen alles daran, gemeinsam ihre Mutter zu finden und zu fliehen. Arash T. Riahi erzählt die Romanvorlage „Oskar und Lilli“ von Monika Helfer als Geschichte einer bittersüßen Odyssee.

Der Regisseur wurde zu einem Gespräch im Anschluß an die Aufführung eingeladen.


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EPICENTRO

Do. 7. Oktober
Regie: Hubert Sauper
AT, FR 2020
107 Min., OmU

In seinem neuen Dokumentarfilm portraitiert der Oscar®-nominierte Regisseur Hubert Sauper („Darwin’s Nightmare“) das postkoloniale Kuba und seine Jugend abseits von Klischees. Anhand der spannungsvollen Beziehung zum mächtigen Nachbarn, den USA, werden Themen wie Utopie und kulturelle Eroberungen, Tourismus und Disneyland sowie die Rolle des Kinos selbst als bestens funktionierendes Propagandainstrument beleuchtet.




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NOMADLAND

Do. 11. November
Regie: Chloé Zhao
USA 2020
108 Min., DF

Dieses mit vier Oscars® ausgezeichnete, feinfühlige Roadmovie erzählt vom Wanderleben der modernen Nomadin Fern (Frances McDormand). Seit der Wirtschaftskrise tingelt sie mit ihrem Wohnwagen durch den Westen Amerikas und trifft dabei auf andere Saisonarbeiter, die von einer Arbeitsgelegenheit zur nächsten ziehen. Der überwiegend mit Laien besetzte Film hinterfragt auf authentische Weise das ökonomische und soziale System der USA.




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THE FAREWELL

Do. 9. Dezember
Regie: Lulu Wang
US 2019
101 Min., DF

Die unglaubliche, wahre Geschichte einer Lüge: In der Tragikomödie reist die in den USA aufgewachsene Billi in ihre chinesische Heimat zurück, um sich von ihrer geliebten todkranken Großmutter zu verabschieden. Der Haken an der Sache: Die Oma weiß selbst gar nicht, dass sie nur mehr wenige Monate zu leben hat.




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